Als ehemaliger Ostzonendödel sehe ich das alles ehr pragmatisch. Mein Wunsch nach deutscher Einheit entsprang meinem Sicherheitsbedürfnis vor Moskau. Niemals wieder sollte der russische Bär seine Herrschaft über mich ausüben können. Einziger Garant dafür war für mich die NATO, nicht das Völkerrecht.
Aktuell nimmt er sich erneut Grönland vor. Das ist solange legitim, wie allein die Grönländer die Entscheidung darüber haben. Was die Vereinigten Staaten hier wollen und Dänemark nicht will, ist eindeutig nachrangig.
Grenz- und Gebietsänderungen sind nur mit dem demokratisch ermittelten Einverständnis:
- der betroffenen Bevölkerungen
- der betroffenen Parlamente und Regierungen.
- mit dem Einverständnis der Nachbarn
möglich.