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Schuss vor den Bug. Die Transformation muss in die Tonne



US-Finanzminister Scott Bessent am 03. Dezember 2025: „Putin hat nun begonnen, in das NATO-Gebiet einzudringen. Eines kann ich Ihnen sagen: Die USA werden sich nicht mit Truppen oder Ähnlichem einmischen. Wir werden den Europäern Waffen verkaufen.“ (google translate).

Mit dieser Erklärung, die den NATO-Beistandsartikel faktisch aufkündigt, stehen insbesondere die EU-NATO-Staaten vor einem  erheblichen Entscheidungszwang:

Entweder auf die Dekonstruierung ihrer Volkswirtschaften – Transformation genannt – verzichten und der Marktwirtschaft sowie dem freien Wettbewerb in der Wissenschaft wieder den Raum geben, der diese Staaten bis zum Seebeben vor Fukushima 2011 wirtschaftlich und sozial stark und damit wehrfähig machte, oder zu kapitulieren.

Mit den idiotischen Energie-, Verkehrs-, Wirtschafts- Gesellschafts- und Zuwandererwenden (aus archaischen und inkompatiblen Regionen) ist der Untergang der Europäischen Union und ihrer Einzelstaaten vorgezeichnet. Seit heute müßte das vielen Menschen klarer sein.

Staaten, die sich selbst dekonstruieren, legen sich freiwillig auf die Schlachtbank.

Scott Bessents‘ Hinweis ist einer der letzten Schüsse vor den Bug der Europäer.

Die Vereinigten Staaten und die meisten Länder der Welt setzen auf niedrige Energiepreise und werfen damit der EU den Fehdehandschuh brutal ins Gesicht.

Niedrige Energiepreise sind das Lebenselixier von Bevölkerungen und Volkswirtschaften. Die Wehrindustrie ist Teil von Volkswirtschaften. Auch die Wehrindustrie braucht niedrige Energiepreise.

Auch Energieautarkie ist dringend geboten. Deutschland verfügt über Gasreserven für fünfzig Jahre und legte sich 2019 selbstmörderisch ein Verbot der Förderung der eigenen Ressourcen auf. Dieses Verbot muss sofort fallen und die Atomkraft muss ebenfalls sofort wieder eine Zukunft in Deutschland bekommen!

Nachtrag vom 06.12.2025 Fundstück auf FB:
Yigal Levin (https://www.facebook.com/LevinYigal/):

Die unbedingte Treue zum atlantischen Bündnis lässt sich aus diesen Thesen nicht ableiten:
"Die USA haben ihre nationale Sicherheitsstrategie aktualisiert.
Das Wichtigste:
• Westliche Hemisphäre: harte Rückkehr zur Monroe-Doktrin – Widerstand gegen Einmischung Chinas, Russlands, Irans, Sicherheit der US-Grenzen.
• Europa: Unterstützung der Verbündeten, aber mit der Forderung nach Eigenständigkeit und Stärkung der westlichen zivilisatorischen Identität.
• Indopazifische Region: strategische Priorität der USA in diesem Jahrhundert – China, Schutz der Freiheit der Navigation und der Lieferketten.
• Naher Osten: Unterstützung von Partnern und Verbündeten, Gewährleistung der Energiestabilität, Widerstand gegen den Iran.
• Technologische Souveränität: Die USA müssen globale Standards in KI, Biologie, Quantentechnologien setzen.
• Priorität nationaler Interessen über ideologische Projekte.
• „Frieden durch Stärke“ – militärische Überlegenheit als Grundlage für Stabilität.
• Flexibler Realismus – Zusammenarbeit mit verschiedenen Staaten ohne den Versuch, Demokratie aufzuzwingen.
• Souveränität der Staaten – Ablehnung transnationaler Überbauten und globaler Steuerungsschemata.
• Prinzip selektiver Einmischung – die USA sind nicht verpflichtet, auf jede Weltkrise zu reagieren.
• Die NATO-Erweiterung ist keine strategische Priorität, wenn neue Mitglieder den Bund schwächen oder Risiken schaffen, die die USA in neue Kriege verwickeln könnten.
• Das wichtigste Interesse der USA ist es, eine baldige Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges zu vereinbaren, um die Wirtschaft der europäischen Länder zu stabilisieren, eine Ausweitung des Krieges zu verhindern und strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen.
• Für die USA ist es wichtig, den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg zu sichern, damit sie als lebensfähiger Staat überleben kann."
@yigal_levin

Finnische Position:
"Der finnische Präsident Alexander Stubb schreibt in Foreign Affairs, dass die nach 1945 etablierte Weltordnung nicht mehr existieren wird. Die Welt geht von Regeln zu einer harten Multipolarität über.
Drei Blöcke - Westen, Osten, Süden - geben jetzt den Ton an. "Mittlere" Staaten wie Brasilien, Indien, Nigeria, Saudi-Arabien, Südafrika und die Türkei bestimmen zunehmend die Ergebnisse.
Stubb sagt, dass der Westen 5-10 Jahre Zeit hat, um zu zeigen, dass er ohne Doppelstandards handeln, die Macht wirklich teilen und mit dem globalen Süden als gleichwertig zusammenarbeiten kann. Wenn der Westen versagt, wird die neue Ordnung auf Vereinbarungen zwischen den Mächtigen aufgebaut, und kleine Staaten werden niedergedrückt.
Stubbs Plan für die Vereinten Nationen:
- +5 ständige Sitze (2 Afrika, 2 Asien, 1 Lateinamerika)
- Abschaffung des Vetorechts
- Automatische Aussetzung von Staaten, die gegen die UN-Charta verstoßen (zum Beispiel Russland)
Stubb sagt, dass die WTO kaputt ist. Das Streitschlichtungssystem steht still, große Staaten erheben Zölle und schließen bilaterale Abkommen und umgehen die Regeln.
Er fordert eine schnelle Wiederherstellung der Schiedsgerichtsbarkeit, die Öffnung von Subventionen, schnellere Entscheidungen, sonst wird der globale Handel zu reiner Machtpolitik.
West und China konkurrieren derzeit um den globalen Süden. Die Länder wollen Macht in den Vereinten Nationen, dem IWF und der Weltbank.
Stubb sieht drei Szenarien:
- Chaos - schwache Regeln, situative Vereinbarungen.
- Kollaps - Einflusssphären, Chaos, lokale Kriege und Kriegsherren.
- Ausgewogenes Gleichgewicht - Westen, Osten und Süden teilen die Macht, reformieren Institutionen und halten sich an die UN-Charta.
Stubbs endgültige Wahl sieht so aus: Jalta oder Helsinki.
Jalta - große Staaten teilen die Welt in Einflusszonen auf.
Helsinki - Regeln, Gleichheit und Sicherheit für alle.
Stubb sagt, dass die nächsten zehn Jahre entscheiden werden, welche Karte das 21. Jahrhundert bekommt."
Link:


 Siehe auch: 

Washington signalisiert Europa, dass die Ära der US-Dominanz in der NATO zu Ende geht – und die Fristen sind bereits festgelegt

 

 

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