Unfassbar, was Menschen Menschen antun. Und das auch noch unter dem Versprechen ewiger Glückseligkeit im Sozialismus. Aber das Credo von Linksextremisten an der Macht lautet schlicht: Feinde sind zu vernichten, zu liquidieren.
Öffentlich geforderte und geförderte Denunziation entwickelt immer ein Eigenleben. Das Hinweisgebersystem produziert zuverlässig angebliche „Täter“ und es produziert ständig mehr davon. Weil es davon lebt und jeder erfundene und zur Strecke gebrachte „Täter“ steht wiederum für die Existenzberechtigung des Hinweisgebergesetzes. Wo so viel „Täter“ enttarnt werden, muss es noch viel mehr geben und die müssen alle gefunden werden! Siehe stalinsche Repressionen.
Menschenhandel betrieb eigentlich das SED-Regime. 3,4Mrd kassierte das Regime von der alten Bundesrepublik, um Menschen wie mich, auch ihre Leibeigenen vorzeitig in den Westen zu entlassen, dem Klassenfeind zu verkaufen. Keine kommerzielle, meist ohnehin von der Stasi unterwanderte Fluchthilfeorganisation, kassierte annähernd so viel.
Als einer von 1989 bin ich erschüttert, was ausgerechnet ein Sozialdemokrat unternimmt, um Anstand und Würde zu ihrem Recht zu verhelfen: Er vergewaltigt die Meinungsfreiheit auf Gesinnungspolizistenart. Ihm muss Einhalt geboten werden!
Am 10. Januar 1990 versuchte Magirius die Koordinatoren und ständigen Redner vom Beschluss des Runden Tisches Leipzig zu überzeugen. Natürlich völlig chancenlos! Geladen hatte er den Polizeichef, Jochen Lässig/NF, Thomas Rudolph/IFM, Gunter Weißgerber/SDP und Gudrun Neumann als Koordinatorin der Kundgebungen.
Morgen feiern Konterrevolutionäre in Leipzig ihren vermeintlichen Triumph von 1989 und Genosse Putin revidiert gerade Gorbatschows katastrophalen Fehler von 1989/90, der anders als unsere bewährten Kampfgenossen Berija (1953), Chruschtschow (1956), Breschnew (1968) meinte, den dekadenten Freiheitspredigern im Westen hinterherlaufen zu müssen. Als ob Kommunisten mit Freiheit überhaupt etwas anfangen können?! Da kann es ja nicht einmal den Sozialismus geben! Oder glauben Sie tatsächlich, wer allen
Im Vorfeld der anstehenden parlamentarischen Diskussionen um das geplante Stasiunterlagengesetz schieden sich frühzeitig die Geister. Um das Gesetz durch den Bundestag zu bringen, bedurfte es großer Anstrengungen und vor allem des Mitmachens der westdeutschen Kollegen in allen Fraktionen. Nur Ostdeutsche waren zu gering an Zahl und wären nie auf die notwendigen Mehrheiten gekommen.