Vorbemerkungen.
1989 hofften die friedlichen Demonstranten inständig darauf, dass keine Provokateure unter ihnen sind und der Diktatur die Möglichkeit des Losschlagens hätten geben können! Auf die Idee eine
Waffe oder waffenähnliche Gegenstände mit sich zu nehmen, kam keiner der friedlichen Demonstranten. Die Staatsmacht durfte unter keinen Umständen die Chance zum Waffeneinsatz bekommen!
Das unterschied diese 89er Demonstranten grundsätzlich von den sog. 68ern und ihren
krawalligen Wurmfortsätzen im Westen. Die hatten den fragwürdigen Mut, in der Demokratie mit Steinen zu werfen, Polizisten zu verprügeln oder gar für ihre idiotische Idee zu Morden.
Nun weiß ich, gerade die US-Kultur ist ohne Waffen, die jeder US-Bürger auch zum Schutz vor dem übegriffigen Staat bei sich trägt, nicht denkbar. Waffen gehören dort zur Freiheit.
Deshalb schreibe ich das hier alles auch mit großer Vorsicht. Und doch stelle ich fest, militante, auch brutale, Demonstrationen gehören im Westen leider zum angeblichen Recht auf
Selbstverteidigung gegen den demokratischen Staat. Keine Demo für das vermeintlich Gute, die ohne Exzesse auskommt.
Gerade Antifa und inzwischen Migrantifa (in Deutschland Erben und Gesinnungsgenossen der RAF) zelebrieren das so offen wie breit. Tragen ihren Teil zur Delegitimierung des demokratischen Staates
bei. In den USA findet dasselbe, allerdings teilweise schwer bewaffnet, statt. Die US-Antifa/Migrantifa ist wohlorganisiert und genießt weltweit falsche Akzeptanz.
Sollte Alex Pretti vorsätzlich ermordet worden sein, muss selbstverständlich auch von Mord gesprochen und der Möder bestraft werden! Das ist für mich selbstverständlich. Doch an der aufgeheizten
Stimmung hat eben nicht nur die Trump-Administration Anteil. Die Administration von Minnesota mit ihrem Anti-US-Bundesregierungskurs trägt ihren Teil an der Situation bei.
Fundstück auf FB:
Was zum Nachdenken
Net Luke
Hat ein Staat das Recht, seine Grenzen zu sichern und illegal sich im Land Aufenthaltende auszuweisen? Ja, hat er. Hat der amerikanische Präsident das Recht, dies auch durchzusetzen? Ja, hat er.
Dafür wurde er immerhin gewählt. Wenn sich dagegen Widerstand organisiert wird er mit polizeilichen Mitteln gebrochen. Das ist Praxis in allen Staaten dieser Welt.
Ist es besonders klug, für diese Aufgaben 20000 unausgebildete Leute einzustellen, ihnen Knarren zu geben, behördliche Befugnisse und sie in die Metropolen zu schicken, um Aufgaben zu übernehmen,
mit denen sie völlig überfordert sind? Vermutlich nicht. Und wirklich hilfreich ist die carte blanche von ganz oben auch nicht. Da sind Tote vorprogrammiert.
Ist es sinnvoll, sich einer Aktion on ICE-Agenten in den Weg zu stellen? Zumindest fraglich. Dies mit einer Waffe in Gürtel zu tun? Ganz sicher nicht. Waren die Schüsse gerechtfertigt? Kaum. Der
Mann war bereits seit zwei Sekunden entwaffnet, als der ICE-Agent sein Magazin in ihn entleerte.
Ist die ICE deshalb die neue Gestapo, wie jetzt überall kolportiert wird? Diese Gleichsetzung verbietet sich von selbst.
Man mag die Wahl Trumps und seiner Kamarilla für einen Betriebsunfall der Geschichte halten; Trump selbst für einen Narzissen, Egomanen, Selbstbereicherer und Putins Schwanzlutscher - was
Betriebsunfälle der Geschichte angeht sollten wir Deutschen besser die Klappe nicht so weit aufreißen. Wir haben da ein ganz anderes Kaliber vorzuweisen.
Und um diesen Betriebsunfall zu korrigieren mußten 60 Millionen Menschen sterben. Und von innen wurde er nicht korrigiert, erst äußeres Einwirken ermöglichte dies.
Die amerikanische Demokratie ist 250 Jahre alt. Sie hat vieles überstanden; Zwei Kriege gegen Großbritannien, zwei gegen Deutschland, einen Bürgerkrieg, Vietnam, Nixon... Sie wird auch Trump überstehen.
Ich vertraue auf die amerikanische Demokratie,
Ich vertraue auf Amerika.
(Allerdings möchte ich nicht in der Haut der Fachleute im diplomatischen Korps und Militär stecken, die nach der Trump-Ära das ganze zerschlagene Porzellan wieder zusammenkleben
müssen)
Anmerkungen zur Waffe des Getöteten von U. M.:
